Brotbacken #1

Die Grünspatz-Mama probiert sich endlich wieder im Brotbacken.

Eigent­lich habe ich schon immer sehr ger­ne geba­cken. Seit dem unse­re klei­ne WG aber um ein Mit­glied gewach­sen ist, kom­me ich lei­der nicht mehr beson­ders oft dazu. Auch nicht zum Brot­ba­cken. Nach­dem die aktu­el­len Umstän­de uns aber mehr denn je an unse­re eige­nen vier Wän­de bin­den, wur­de bei der Grün­spatz-Mama die Back­lei­den­schaft wie­der ent­facht. Und das ist rich­tig schön!

Ange­spornt haben mich zwei Din­ge: Einer­seits der Brot-Back-Mara­thon mei­ner lie­ben Kol­le­gin Anna, ande­rer­seits ein Arti­kel, der das The­ma “Brot­ba­cken zu Hau­se” in Zei­ten von Covid behan­del­te. Seit dem wun­de­re ich mich auch nicht mehr über die immer lee­ren Ger­m/He­fe-Rega­le. Denn eines kann ich bestä­ti­gen: Brot backen hat etwas unglaub­lich beru­hi­gen­des. Das Rezept mei­nes ers­ten Ver­suchs ver­dan­ke ich, der schon erwäh­nen Kol­le­gin Anna. Auch hier noch­mals: DANKE!

Der Schnabel braucht: 

  • 250g Voll­korn­wei­zen­mehl
  • 250g Din­kel­mehl
  • 7–9g Tro­cken­he­fe (das ist meis­tens ein Beu­tel)
  • 350ml Was­ser
  • Salz
  • Brot­ge­würz nach Lust & Lau­ne (bei uns: Anis, Küm­mel & Kreuz­küm­mel)

So easy-peasy geht’s: 

  • Alle Zuta­ten gut ver­mi­schen und anschlie­ßen 2 Stun­den zie­hen las­sen. Ich habe die Zuta­ten mit einem Teigscha­ber ver­mischt und den zuge­deck­ten Teig anschlie­ßend im Back­ofen (nicht ein­ge­schal­ten) zie­hen las­sen. Ach­tung: Der Teig ist sehr kleb­rig – es lohnt sich anschlie­ßend alle Mate­ria­li­en gleich abzu­wa­schen.
  • By the way: Neben all den Din­gen am Ein­kaufs­zet­tel habe ich in der Hit­ze des Gefechts (man will ja aktu­ell nicht Stun­den im Super­markt ver­brin­gen) das fer­ti­ge Brot­ge­würz ver­ges­sen. Es muss­te also der hei­mi­sche Gewürz­kas­ten & der Mör­ser her­hal­ten. Hat super geklappt!
  • Danach habe ich den Teig aus der Schüs­sel auf einem bemehl­te Arbeits­flä­che gelegt und ihn mit einer Teig­kar­te “gefal­tet”. Dazu habe ich mir eine ganz simp­le Anlei­tung auf you­tube ange­se­hen – hat super geklappt.
  • Anschlie­ßend wie­der 4 Stun­den zie­hen las­sen. Ich habe den Teig dafür gleich in die pas­sen­de – mit But­ter befet­te­te – Kera­mik­form gege­ben. Ein gro­ßes Dan­ke an die Grün­spatz-Oma, die die­ses 80er Relikt aus den Tie­fen des Küchen­schranks gezau­bert hat. Kon­takt­los ver­steht sich.
  • Am Ende der Ruhe­pau­se habe ich unse­ren Umluft-Back­ofen auf maxi­mal auf­ge­heizt (270°), das Back­blech mit Was­ser gefüllt und auf unters­ter Schie­ne 10 Minu­ten “damp­fen” las­sen.
  • Nach dem Ent­wei­chen des Dampfs (ca. 30 Sekun­den) habe ich das Brot 10 Minu­ten bei vol­ler Tem­pe­ra­tur (270°) geba­cken und danach noch 30 Minu­ten auf 200°.
  • Anschlie­ßend außer­halb der Form am bes­ten auf einem Rost aus­küh­len las­sen.
  • Fer­tig!

Vom Ergeb­nis waren alle Mit­glie­der der Grün­spatz-Fami­lie wirk­lich begeis­tert. Frisch war es natür­lich beson­ders gut, es hält sich in einem ordent­li­chen Brot­kas­ten und ein­ge­schla­gen in ein Küchen­tuch noch 1–2 Tage.

Wahnsinn, was da drinnen ist:
Die Kraft der Kräuter beim Brotbacken

Das Schö­ne am Brot­ba­cken ist das Spie­len & Aus­pro­bie­ren mit jeder Men­ge Kräu­tern. Somit ist Brot nicht nur lecker, son­dern auch gesund. Bei uns waren es die­ses Mal Anis, Küm­mel und Kreuz­küm­mel. Alle vier Hel­den der Brot­back­stu­be.

Anis: Hilft bei Bauch­schmer­zen, Blä­hun­gen und Hus­ten. Held der Back­stu­be durch sei­ne blä­hungs­lin­dern­den Eigen­schaf­ten.

Küm­mel & Kreuz­küm­mel: Mit Abstand die bes­ten pflanz­li­chen Mit­teln gegen Blä­hun­gen und Magen-Darm­krämp­fe. Hel­den der Back­stu­be durch ihre anti­bak­te­ri­el­le Wir­kung im Darm.

Guten Appe­tit ihr wun­der­ba­ren Grün­spat­zen!

PS: Noch mehr lecke­re Rezept für eure Schnä­bel fin­det ihr übri­gens in unse­rer Kate­go­rie “Ernäh­rung”.

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