Der Hafer & die Haut

Wie Hafersalbe bei Babys Hautproblemen hilft.

Ver­wöhnt von einer fast makel­lo­sen Säug­lings­haut, fie­len mir bei unse­rem Grün­spatz ab dem 8. Monat immer wie­der gerö­te­te Stel­len in den Knie­keh­len und unter den Armen auf. Sel­ber auf die Kraft der Rin­gel­blu­me ver­trau­end, ver­such­te ich ein paar Tage den roten Stel­len Herr zu wer­den. Lei­der mit mäßi­gem Erfolg. Nach­dem ich – wie immer bei anhal­ten­den gesund­heit­li­chen Pro­ble­men – kein Risi­ko ein­ge­hen woll­te, mach­ten wir uns auf zum Haut­arzt. Wie schon von mir ver­mu­tet, hat­te es Kar­lo mit einer leich­ten Baby-Der­ma­ti­tis und all­ge­mein sen­si­bler Haut zu tun. Nach ein­ge­hen­der Ana­mne­se wur­den uns Ölbad, Pfle­ge­creme, Feni­stil-Trop­fen und für die stär­ker befal­le­nen Stel­len auch eine Arznei­creme ver­schrie­ben. Wir pil­ger­ten am Heim­weg in die Apo­the­ke und mach­ten uns bepackt mit einem Sack vol­ler Schach­teln & Tuben auf den Heimweg. 

Kortison, muss das denn sein? 

Zu Hau­se ange­kom­men mach­te sich die selbst ernann­te „Kräu­ter­mut­ti“ zual­ler­erst mal mit den Bei­pack­zet­teln des rei­chen Reper­toires ver­traut. Denn: Wer liest, ist klar im Vor­teil. Gegen Ölbad, Pfle­ge­creme und für den Fall der Fäl­le Feni­stil-Trop­fen hat­te ich eigent­lich nichts ein­zu­wen­den. Was mir aber ein paar Fal­ten auf die Stirn zau­ber­te, war die Gabe der Arznei­creme. Denn dort prang­te es im Klein­ge­druck­ten. Das so viel dis­ku­tier­te Wört­chen „Kor­ti­son“. Ich stell­te mir also die Fra­ge: Muss das sein oder inves­tie­re ich ein wenig Zeit in Recher­che und eine Alter­na­ti­ve? Ein paar Minu­ten spä­ter ver­sank ich in den Wei­ten des Inter­nets und war – zu mei­ner gro­ßen Freu­de – danach wie­der etwas schlauer. 

Ein Frühstücksbrei als Wundermittel der Natur 

Schon vor dem Ansetz­ten mei­ner Fin­ger auf der Tas­ta­tur war mir klar, dass es auch für die Volks­krank­heit Neu­ro­der­mi­tis Alter­na­ti­ven geben muss. Ein paar geziel­te Such­be­grif­fe spä­ter ließ mich einer der wun­der­ba­ren Hel­den der Natur nicht mehr los: Der Hafer. Dass die­ser fast immer Bestand­teil unse­res Früh­stücks­müs­lis ist, war mir bis zu die­sem Zeit­punkt klar. Dass das uralte Getrei­de aber schon von unse­ren Vor­fah­ren als Heil­mit­tel ein­ge­setzt wur­de, war mir neu. Ja es lohnt sich sogar die Wirk­stof­fe des Hafers lobend her­vor­zu­he­ben: Hafer lie­fert Ener­gie. Er ver­sorgt unse­ren Kör­per mit lebens­wich­ti­gen Mine­ra­li­en und gan­zen 8 essen­zi­el­len Ami­no­säu­ren. Er strotzt vor Vit­ami­ne, Bio­tin, Spu­ren­ele­men­te (Eisen, Zink), Magne­si­um und und und. Er ent­hält leicht ver­dau­li­che Koh­le­hy­dra­te, steckt vol­ler Schleim­stof­fe und einer ordent­li­chen Por­ti­on Fett. Und genau das kann bei Leid gequäl­ter Haut helfen.

Kolloidaler Hafer als Heilmittel bei Neurodermitis 

Selbst Haut­ärz­te & Kos­me­tik­her­stel­ler sind sich der Kraft des Hafers seit lan­gem bewusst. Beson­ders geschätzt wird er vor allem durch sei­ne juck­reiz­stil­len­de und ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung. Gera­de bei tro­cke­ner Haut wirkt Hafer feuch­tig­keits­spen­dend und damit beru­hi­gend. Äußer­lich ange­wandt hat Hafer also eine beträcht­li­che Wir­kung bei Neu­ro­der­mi­tis, Schup­pen­flech­te oder sen­si­bler Haut. For­scher schrei­ben der äußers­ten Schicht des Hafers anti­oxi­da­ti­ve, ent­zün­dungs­hem­men­de, wund­hei­len­de und haut­schüt­zen­de Wir­kung zu. Kein Wun­der also das Hafer im Jahr 2017 zur Arz­nei­pflan­ze des Jah­res gekürt wurde.

Haferbalsam im Praxistest

Nach mei­ner Recher­che beschlich mich mal wie­der das woh­li­ge Gefühl eine Alter­na­ti­ve gefun­den zu haben, die sich lohnt, aus­pro­biert zu wer­den. Ich mach­te mich im nächs­ten Schritt also auf die Suche nach einem pas­sen­den Pro­dukt, dass a) mit dem Wirk­stoff des kol­lo­ida­len Hafers glänzt und b) frei von sons­ti­gem Gedöns ist. Und genau­so schnell wie ich fün­dig wur­de, lag das Päck­chen auch schon in der Post. 

Die nächs­ten Tage hieß es also schmie­ren, schmie­ren, schmie­ren. Die stark betrof­fe­nen Stel­len wur­den von uns nach dem Auf­ste­hen und vor dem zu Bett gehen dünn mit der Creme ver­sorgt. Und sie­he da: Nach ca. einer Woche gehör­ten die wun­den Knie­keh­len der Ver­gan­gen­heit an. Und ich? Ich war ein biss­chen stolz. 

Grünspatzs Produktempfehlung: Bioturm Hafer-Salbe Nr.93

Bei mei­ner Recher­che über­zeug­te mich das deut­sche Unter­neh­men „Bio­turm“ sehr schnell. Und nach­dem auch mein obli­ga­to­ri­scher Check auf Code­check grü­nes Licht gab, wähl­te ich den prak­ti­schen Weg und bestell­te über Ama­zon. Ein Besuch der Sei­te lohnt sich aber alle­mal, denn auch die wei­te­re Pro­duktran­ge des Bio-Pio­niers kann sich sehen lassen. 

Zu guter Letzt 

Mein Kind ist kein Ver­suchs­ka­nin­chen. Ich glau­be aber an die Kraft natür­li­cher Heil­mit­tel und wer­de immer wie­der durch unse­ren klei­nen Grün­spatz bestä­tigt. Ganz klar ist für mich aber auch: Hät­te der Hafer nach ein paar Tagen nicht ange­schla­gen, hät­te ich mich der Schul­me­di­zin nicht in den Weg gestellt. 

Tei­le mich

2 Kommentare zu “Der Hafer & die Haut

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