Geburtsvorbereitung #Leinsamen

Wie Leinsamen bei der Geburt helfen können.

Im Zuge mei­ner zwei­ten Schwan­ger­schaft wer­de ich immer wie­der gefragt, inwie­weit sie sich denn von der ers­ten unter­schei­det. Mil­de lächelnd kann ich dann nur ant­wor­ten, dass ich noch kei­ne Zeit hat­te dar­über nach­zu­den­ken. Und das macht manch­mal auch ein wenig trau­rig. Jetzt gegen Ende der 40 Wochen “mum­my to be” über­kom­men aber auch mich die vie­len Gefüh­le, die die­se Tage mit sich brin­gen: Nest­bau, Unge­wiss­heit, ganz viel Lie­be und natür­lich: Wie wird wohl die Geburt?

Von der Schwan­ger­schaft mit unse­rem gro­ßen Grün­spatz (so wird er ab jetzt hei­ßen) habe ich gelernt, dass man sich nur bedingt auf das Wun­der der Geburt vor­be­rei­ten kann. Nach­dem ich beim letz­ten Mal aber durch­aus posi­tiv über­rascht war, dass Geburt auch rela­tiv leicht gehen kann, fah­re ich auch die­ses Mal das glei­che Vor­be­rei­tungs­pro­gramm. Und die­ses beinhal­tet unter ande­rem auch den Klas­si­ker der Früh­stücks­kü­che mei­ner Mut­ter in den wil­den 80ern: Lein­sa­men.

Kleine Körner, große Wirkung.

In Bezug auf die Geburt sagt man Lein­sa­men nach, dass sie die­se durch­aus posi­tiv beein­flus­sen kön­nen. Denn Lein­sa­men regen die Ver­dau­ung an und kön­nen somit die Wehen unter­stüt­zen. Das uralte Haus­mit­tel hilft außer­dem gegen Ver­stop­fung. Alle Grün­spatz-Mamis, die nicht durch die Gabe von Magne­si­um so und so schon öfter auf der Toi­let­te sit­zen, tun es spä­tes­tens dann.

Die klei­nen Samen regen außer­dem die Schleim­pro­duk­ti­on an. Und das wie­der­um wirkt sich posi­tiv auf die Vagi­na und die Schleim­häu­te im All­ge­mei­nen aus. Das beson­de­re Plus: die Aus­trei­bungs­pha­se kann damit ver­kürzt und erleich­tert wer­den.

Schau­en wir auf die Inhalts­stof­fe der klei­nen Kör­ner so fin­den wir ca. 25 % Bal­last­stof­fe, 25 % Eiweiß und 30–45 % Öl – davon auch die super guten Ome­ga-3-Fett­säu­ren.

Geburtsvorbereitung mit Leinsamen.

  • Exper­ten emp­feh­len Lein­sa­men zur Geburts­vor­be­rei­tung ab der 34. Schwan­ger­schafts­wo­che.
  • 1–2 Ess­löf­fel täg­lich
  • Die Samen kann man als gan­ze Kör­ner oder bereits geschro­tet kau­fen.
  • Die wirk­sa­men Inhalts­stof­fe befin­den sich in der Samen­scha­le und wir­ken geschro­tet bes­ser.
  • Wich­tig: Grün­spatz-Mamis soll­ten zu den Lein­sa­men viel trin­ken! Faust­re­gel: pro Ess­löf­fel ein gro­ßes Glas Was­ser.

Der Grünspatz-Tipp: Mummy-to-be Powerfrühstück

Gemein­sam mit unse­rem gro­ßen Grün­spatz essen wir zum Früh­stück unglaub­lich ger­ne Hafer-Por­ridge oder auch Bir­cher­müs­li. Bei­de Früh­stücks­klas­si­ker las­sen sich ganz ein­fach mit geschro­te­ten Lein­sa­men erwei­tern. Wer dazu gleich ein Rezept haben möch­te, für den gibt es jetzt ein paar hilf­rei­che Links:

Guten Appe­tit ihr wun­der­ba­ren Grün­spatz-Mamis!

PS: Für alle Grün­spatz-Mamis & ‑Papis, die dem The­ma “natür­li­che Geburts­vor­be­rei­tung” noch mehr Auf­merk­sam­keit schen­ken wol­len, gibt es hier noch wei­te­ren Lese­stoff.

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