Geburtsvorbereitung #Tee

Wie Himbeerblätter & Co bei der Geburt helfen können.

Noch ein paar Wochen dann ist die klei­ne Fami­lie Grün­spatz eine grö­ße­re. Dann dür­fen wir das Wun­der Mensch noch ein­mal ganz von Anfang erle­ben. Und auch das The­ma “Geburts­vor­be­rei­tung” in Form von Tee, Aku­punk­tur & Co klopft lang­sam wie­der an. Im Ver­gleich zu mei­ner ers­ten Schwan­ger­schaft pas­siert die zwei­te gefühlt eher am Ran­de. Wo wir vor knapp zwei Jah­ren jedes Ultra­schall­bild wie einen Picas­so behan­delt haben, sind wir heu­te ein­fach nur froh, dass alles nach Plan läuft.

Nach­dem die Geburt des ers­ten Grün­spat­zen super ver­lau­fen ist, wer­de ich auch die­ses Mal auf das erprob­te Geburts­vor­be­rei­tungs­pro­gramm zurück­grei­fen. Klei­ne Hel­fer­chen aus der wun­der­ba­ren Schatz­kis­te “Mut­ter Natur”, deren Kraft und Hil­fe erhal­ten und geteilt wer­den muss. Wie auch die­ser Geburts­vor­be­rei­tungs­tee und sei­ne Power-Inhalts­stof­fe.

Die Mischung machts: Himbeerblätter, Brombeerblätter, Frauenmantel & Johanniskraut

Wo ich bei mei­ner ers­ten Schwan­ger­schaft zur Geburts­vor­be­rei­tung als Tee aus­schließ­lich auf die Heil­wir­kung von Him­beer­blät­tern gesetzt habe, ver­traue ich die­ses Mal auf eine Mischung von Kräu­tern. Inspi­riert hat mich dabei ein Aus­flug mit der Grün­spatz-Oma ins ober­ber­gi­sche Kräu­ter­haus. Seit jeher ver­trau­en Schwan­ge­re dort auf eine aus­ge­wo­ge­ne Mischung aus Him­beer­blät­tern, Brom­beer­blät­tern, Frau­en­man­tel und Johan­nis­kraut. Und das zu Recht.

– Him­beer­blät­ter: Das All­round-Talent aus Mut­ter Naturs Schatz­kis­te. Er lockert die Becken­mus­ku­la­tur, ent­schlackt den Kör­per, kann sanft die Wehen anstup­sen und die Geburt ins­ge­samt erleich­tern.
– Brom­beer­blät­ter: Ähn­lich der Him­beer­blät­ter kön­nen auch Brom­beer­blät­ter dabei hel­fen Gebär­mut­ter, Darm und Becken­bo­den zu lockern.
– Frau­en­man­tel: Wie der Name schon sagt, kann Frau­en­man­tel die gesam­te Zeit rund um die Geburt ein treu­er Beglei­ter sein. Er kräf­tigt die Gebär­mut­ter und för­dert bei der Geburt die Wehen.
– Johan­nis­kraut: Das See­len­kraut unter den Kräu­tern. Es stärkt die Ner­ven – gera­de für die letz­ten Wochen der Schwan­ger­schaft. Eine Pri­se ist hier aber völ­lig aus­rei­chend.

Geburtsvorbereitungstee – ab wann, wo und wie?

Star­ten kann man mit der Geburts­vor­be­rei­tung als Tee laut Fach­wis­sen frü­hes­tens ab der 34. Schwan­ger­schafts­wo­che. Bit­te auf kei­nen Fall frü­her da die Heil­kräu­ter auch Wehen aus­lö­sen kön­nen. Him­beer­blät­ter pur oder eben eine Mischung aus ver­schie­de­nen Kräu­tern bekommt man sehr gut in der Apo­the­ke, Reform­haus, in Bio- oder Kräu­ter­lä­den oder auch bei diver­sen guten Quel­len im Netz.

Mei­ne neu erwor­be­ne Mischung dosiert man ab der 36. Schwan­ger­schafts­wo­che mit einem Tee­löf­fel pro Tas­se und erhöht ab der 38. Schwan­ger­schafts­wo­che auf einen Ess­löf­fel. Trin­ken kann man ruhig 2–3 Tas­sen pro Tag.

Der Grünspatz-Tipp: die “oberbergische” Mischung

  • 100g Him­beer­blät­ter
  • 50g Brom­beer­blät­ter
  • 50g Frau­en­man­tel
  • pro Tas­se eine Pri­se Johan­nis­kraut (ACHTUNG: Der Inhalts­stoff Hype­ri­cin macht die Haut licht­emp­find­li­cher – des­halb gera­der im Som­mer bit­te spar­sam dosie­ren.)

Ich “wür­ze” den Tee ger­ne mit etwas Honig, Zitro­ne oder auch Milch.

PS: Für alle Grün­spatz-Mamis & ‑Papis, die dem The­ma “Tee” noch mehr Auf­merk­sam­keit schen­ken wol­len, gibt es hier noch wei­te­ren Lese­stoff.

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